Exit-Strategie: Der gemeinsame Weg aus der Corona-Krise

Ein gemeinsamer Weg ist einer ohne Spaltung. Es ist ein Weg, den alle Menschen gehen können, ohne dass einem Teil der Bevölkerung Grundrechte vorenthalten werden. Ein Weg, auf dem wir gemeinsam Gesundheitsrisiken angemessen begegnen, gleichzeitig aber die Auswirkungen aller Maßnahmen auf andere Lebensbereiche im Auge behalten: auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt zum Beispiel, oder auf die psychische Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen, auf Arbeitswelt, Bildung und Familienleben …

Schließlich macht es wenig Sinn, wenn eine Maßnahme auf der einen Seite zwar Infektionen verhindert und vielleicht sogar Leben rettet, gleichzeitig aber auf einer anderen Ebene schwerwiegende Probleme (z.B. Arbeitslosigkeit, Verarmung, Depression, Impfschäden) und sogar Tod (z.B. nicht behandelte Krankheit, Selbstmord) verursacht.

Um eine gangbare und wirksame Exit-Strategie zu finden, braucht es Fakten statt Ideologien. Menschlichkeit statt totalitärer Maßnahmen. Eine Rückbesinnung auf wissenschaftliche Grundlagen – und ein definiertes Ziel.

Was geschieht hier eigentlich gerade?

Das Ziel aller Maßnahmen ist die Beendigung aller Maßnahmen“, meinte die Politikwissenschaftlerin Dr. Ulrike Guérot im Mai 2021. Und das sollte man eigentlich als selbstverständlich annehmen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Die Politik hat über die letzten 24 Monate ihre Ziele immer wieder, und zwar willkürlich, verschoben und die Maßnahmen langsam und stetig verschärft. Lockdown, Masken, Quarantäne, Impfdruck, 3G, 2G, Lockdown für Ungeimpfte, Impfpflicht. Doch was genau ist das Ziel?

Zunächst sollten die Spitäler vor Überlastung und die Risikogruppen geschützt werden, dann zählten nur die (völlig aussagelosen) Inzidenzzahlen, später hieß es wir bekämen unser normales Leben zurück, sobald die vulnerablen Gruppen ein Impfangebot hätten. Sobald dieses Ziel erreicht war, gab es ein neues: eine Impfquote musste erfüllt werden. Und nun sind sogar unsere Kinder dem Impfdruck ausgesetzt, während weiterhin Lockdown nach Lockdown in Aussicht gestellt wird.

Begleitet von Angstrhetorik in den Massenmedien sind wir fast ohne es zu merken in eine dauerhafte Abnormalität gerutscht, die noch beliebig lange weiter betrieben werden kann. Die gesundheitlichen, psychischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kollateralschäden wachsen jetzt schon ins Unermessliche und sind zum Teil existenzvernichtend. Vor allem der für Österreich so wichtige Mittelstand – das Rückgrat des Landes – wird zerstört und in die Abhängigkeit vom Staat gedrängt.

Während andere Länder, wie Dänemark, schon Anfang 2021 eine klare Exit-strategie verlautbart und dann auch verfolgt haben, bleibt Österreich in einer zerstörerischen Dauerschleife hängen.

Es ist Zeit für den Exit

Seit Beginn der „Corona-Pandemie“ setzen sich WissenschaftlerInnen und ÄrztInnen in vielen Ländern der Welt kritisch mit den von den Regierungen beschlossenen Maßnahmen auseinander. Aus ihrer konsequenten Arbeit ergeben sich klare alternative Lösungsvorschläge, die wir hier in Form von zehn Forderungen vorstsellen. Sie basieren allesamt auf wissenschaftlicher Evidenz und sind mit bekannten Daten und beobachtbaren Fakten begründet. Mit dieser Exit-Strategie kann kurzfristig ein kostengünstiger Ausstieg aus der „Corona-Krise“ gelingen:

1. Die COVID-Impfpflicht sofort einstellen, sämtliche Einschränkungen für Ungeimpfte aufheben. Stattdessen Rückkehr zur persönlichen Nutzen-Risiko-Abwägung in allen Gesundheitsfragen.

Eine Impfung darf nicht als Voraussetzung zur Teilnahme am gesellschaftlichen Leben dienen. Weder in Form von 3- oder 2-G-Regeln, noch in Form einer Impfpflicht. Sie ist eine medizinische Behandlung, deren Nutzen bzw. Risiko immer individuell abgewogen werden muss, und über die jede(r) für sich entscheiden muss. Das setzt auch eine vollständige Aufklärung über den gewählten Imfpstoff voraus. Jeglicher Druck – insbesondere auf Kinder – ist durch nichts zu rechtfertigen. (Fachliche Begründung siehe Brief an Entscheidungsträger)

2. Sämtliche nicht evidenzbasierten nicht-pharmazeutischen Maßnahmen beenden (z.B. Lockdowns, Schulschließungen, Maskenpflicht im öffentlichen Raum, Isolation, Quarantäne, RT-PCR- und Antigenschnelltests bei Menschen ohne Symptome, …) und sämtliche Sportstätten, Gaststätten, Kirchen und Kultureinrichtungen für alle ohne Zugangsbedingungen öffnen.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Maßnahmen nicht zu einer Verhinderung von Todesfällen und schweren Erkrankungsfällen beitragen. Stattdessen sollte an Menschenverstand und Vernunft appelliert werden, dann reichen bewährte Hygieneregeln aus (Husten- und Nies-Etikette, wer krank ist bleibt zu Hause). Umgekehrt tragen Geselligkeit, Sport und soziale Teilhabe maßgeblich zu Resilienz und Immunität bei. Der Zugang zu diesen gesundheitsförderlichen Einrichtungen muss für alle gesellschaftlichen Gruppen gewährleistet sein.

3. Das Pandemie-Management auf Basis von Wissenschaftlichkeit und Evidenz steuern – Rücktritt der bisherigen beratenden Experten.

Ein Pandemie-Management, das auf Evidenz basiert, muss die epidemische Lage korrekt erfassen. Die derzeitigen Massentests an Menschen ohne Symptome bringen allerdings keine Erkenntnisse über das tatsächliche Ausmaß einer Epidemie. Um dieses evidenzbasiert einschätzen zu können, braucht es unter anderem eine repräsentative Studienkohorte, anhand derer Inzidenz, Prävalenz, Schweregrad der Erkrankung und Immunitätsstatus erfasst werden. Das wurde bereits seit zwei Jahren verabsäumt. Berater, die für diesen Mangel an Evidenz verantwortlich sind, müssen durch ein interdisziplinäres Gremium aus unabhängigen Experten ersetzt werden.

4. Leicht anwendbare Konzepte zur Prävention und Frühbehandlung von COVID-19 sowie für die stationäre Behandlung schwerer Verläufe erstellen.

Eine wirksame Prophylaxe gegen COVID-19 und andere Infektionskrankheiten umfasst zum Beispiel einen gesunden Lebensstil, viele Sozialkontakte und Vitamin D3. Aus der Komplementärmedizin sind zahlreiche Pflanzen und Maßnahmen bekannt, die sowohl zur Prävention als auch zur Frühbehandlung erfolgreich eingesetzt werden können. Zusätzlich gibt es eine wirksame konventionelle Therapie und bewährte Behandlungsprotokolle.

5. Dominanz einer einzigen Logik beenden. Neben der virologischen Sicht müssen auch volkswirtschaftliche, soziale, psychologische, pädagogische und ganzheitlich medizinische Betrachtungen einbezogen werden.

Ein komplexes Problem allein von einer einzigen Sichtweise aus zu betrachten ist immer unzureichend. Der derzeitige Umgang mit der Corona-Krise ordnet alle anderen Aspekte der virologischen Logik unter. Erst dadurch entstehen die massiven sogenannten „Kollateralschäden“. Aus medizinischer Sicht müssen auch ÄrztInnen einbezogen werden, die tatsächlich mit Patienten zu tun haben und eine gesamt-medizinische Sichtweise auf das Krankheitsgeschehen haben.

6. Die Bevölkerung beruhigen, denn es ist ausreichend medizinische Versorgung für alle gewährleistet.

Die bisherige mediale Präsentation der Pandemie hat bei vielen Menschen eine unverhältnismäßige Angst vor einem „Killervirus“ verursacht. Angst und Stress sind Hauptfaktoren, die das Immunsystem schwächen. Es gibt jedoch längst ausreichend Hinweise, die Anlass zu Hoffnung geben. Zum Beispiel ist ein großer Prozentsatz der Bevölkerung durch Kreuzimmunität gegen dieses Virus geschützt. – Eine Nachricht, die zur Entspannung beiträgt, bisher aber kaum in den Medien aufgegriffen wurde.

7. Medien sollten umfassende Information bereitstellen, ohne Angst- und Panikerzeugung.

Die Spaltung der Gesellschaft wird nur durch offenen und respektvollen Diskurs überwunden, nicht durch mediale und politische Einschüchterung. Medien müssen zurückfinden zu einer ausgewogenen Berichterstattung, die ohne Diffamierung abweichender Meinungen und wohlbegründeter Kritik auskommt. Zusätzlich können Beiträge zur Stärkung des Immunsystems hilfreich sein. Angst und Panik zu verbreiten dient weder der Gesundheit der Bevölkerung noch gehört es zu den Aufgaben eines ehrlichen Journalismus (siehe https://www.presserat.at/show_content.php?sid=3).

8. Programme zur Behandlung der durch die Maßnahmen entstandenen physischen und psychischen Traumata bereitstellen.

Die langen Lockdown-Maßnahmen und Maskenpflicht sowie der Mangel an normalen sozialen Beziehungen haben bei vielen Kindern und Jugendlichen zu psychischen Belastungen bis hin zur Traumatisierung geführt. Daher müssen Mittel bereitgestellt werden, um die Betroffenen therapeutisch und präventiv zu erreichen. Als erster Schritt sind jedoch alle unnötigen Belastungen durch Testungen und Maskenpflicht aufzuheben. Und jegliche Aussagen, die Kindern die Schuld an der Erkrankung ihrer Angehörigen zuweisen, müssen sofort unterbleiben. Sie waren von Anfang an sachlich falsch und psychologisch gefährlich.

9. Pflegenotstand durch geeignete Maßnahmen beenden.

Der Pflegenotstand in Österreich ist schon seit Jahrzehnten bekannt, und schon vor Corona galt die Pflege als „heillos überlastete Branche“ (https://www.profil.at/oesterreich/pflegenotstand-protokolle-branche-11352563). Um dieser langjährigen Entwicklung endlich entgegenzuwirken, braucht es dringend eine faire Bezahlung von Personal und einen höheren Personalschlüssel. Dann werden sich auch mehr Menschen für den Pflegeberuf entscheiden.

10. Gewaltenteilung, Recht und Freiheit.

Die Justiz ist auch dazu da, die Menschen vor dem Staat zu schützen. Zum Beispiel, wenn die Regierung verfassungswidrige Gesetze erlässt. Tatsächlich darf der Staat nur das vorschreiben, was die Gerechtigkeit verlangt (z.B. nicht zu stehlen oder zu morden), er darf aber den Menschen nicht vorschreiben Masken zu tragen, Abstand zu halten, ihr Geschäft zu schließen oder sich impfen zu lassen. Die Meinungsfreiheit muss auch faktisch wiederhergestellt werden, die Benachteiligung oder Kündigung von kritischen Staatsangestellten oder Medizinern muss aufhören. Auch die Wissenschaftsfreiheit muss wieder hergestellt werden. Der Staat darf nicht eine wissenschaftliche These zur Wahrheit erklären und alle Wissenschaftler, die andere Thesen vertreten, ignorieren oder diskreditieren.

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