Kann eine Impfung gegen Covid-19 die Spitäler entlasten?

Sieht man sich das Covid-19-Dashboard der AGES an, war die Anzahl der Covid-19-Intensivpatienten im November 2020 ohne Impfungen und im November 2021, als schon über 85% der über 65-Jährigen geimpft waren, fast gleich hoch. Aus den sehr guten Daten aus England weiß man, dass die Delta-Variante zwar ansteckender war als der “Wildtyp” aber harmloser (sie verursachte prozentuell weniger Krankenhausaufenthalte und Todesfälle), was dem natürlichen Verlauf einer Pandemie entspricht. Bei einer hohen Wirksamkeit der Covid-19-Impfungen (wie propagiert) hätten wir eine deutliche Entlastung des Gesundheitssystems sehen sollen.

Bei der Omikron-Variante zeigen “real-world”-Daten aus beispielsweise England, Schottland und Israel, dass geimpfte Menschen mittlerweile den Großteil der neuen “Fälle” ausmachen (die Infektionsrate übersteigt dabei die Impfrate in allen Altersgruppen deutlich). Auch das Versprechen, für geimpfte Menschen wäre die Pandemie vorbei, konnte nicht eingehalten werden. “Vollständig geimpfte” Menschen müssen sich weiter so verhalten, als wären sie nicht geimpft (Tragen von Masken, regelmäßige Testungen zumindest in sensiblen Bereichen wie dem Gesundheitssystem, Einhalten von Abstandsregeln …). Das ist ein Novum in der Medizin.

Tag: Impfung

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